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Tierschutzverein OHZ e.V.

Deutscher Tierschutzbund

Hunde -

ein Hund als neues Familienmitglied.
Schnell gefunden über den Button Hunde-Vermittlung. Damit dann später alles etwas einfacher wird, hier ein paar Tips für Neulinge.

Die erste gemeinsame Zeit mit Ihrem Hund (8 Grundregeln)

1. Ruhe gönnen:
Zu Hause angekommen stellen Sie dem Hund frisches Wasser hin und zeigen Sie ihm seinen Liegeplatz. Betreiben Sie so wenig Aufwand wie möglich. Niemand sollte über den Hund herfallen, schon gar nicht mit dem vollen Verwöhnprogramm (Streicheln, Leckerchen usw.). Bleiben Sie aber in der Nähe des Hundes.

2. Der Rundgang:
Wenn der Hund sich beruhigt hat, dürfen alle Familienmitglieder ihn begrüßen. Man sollte den Hund schnuppern lassen, jedoch keine Leckerchen verteilen. Für den Rundgang gehen Sie voraus und zeigen ihm all das, wohin er auch später gehen darf. Lassen Sie ihn ausgiebig schnuppern. Später verbotenes Terrain (z.B. der Vorratsraum) ist bereits jetzt tabu.

3. Die erste Nacht:
Wählen Sie einen Schlafplatz in Ihrer Nähe, das verstärkt die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund. Soll der Hund vor Ihrer Schlafzimmertür schlafen, lassen Sie in der ersten Zeit die Tür offen. Vorsicht, wenn Sie den Hund mit ins Bett lassen! Der Hund wird künftig auch mit Dreckpfoten in Ihr Bett springen. Außerdem kann es früher oder später zu Dominanzproblemen kommen.

4. Zeiten festlegen:
Alle Verlässlichkeiten schaffen Vertrauen und geben die notwendige Sicherheit. Daher sollten Sie für das Fressen, aber auch für Spaziergänge vom ersten Tag an Zeiten festlegen. Allerdings sollten Sie in den ersten Tagen auch zwischendurch mal mit dem Hund nach draußen gehen. Durch die Aufregung der Umstellung kann es sonst passieren, dass sich der Hund in der Wohnung löst.

5. Die ersten Spaziergänge:
In der ersten Zeit sollte der Hund draußen nur an der Leine laufen. Die Spaziergänge sollten am Anfang nicht zulange sein und nur in die nähere Umgebung führen.

6. Freunde, Nachbarn, Briefträger:
Der Hund sollte nicht lernen, dass er von jedem Menschen Futter annehmen darf. Sollten die genannten Personen gleichwohl mit Ihrer Zustimmung den Hund füttern, achten Sie unbedingt darauf, dass dies nur geschieht, nachdem sich der Hund freundlich und gesittet benommen hat. Ansonsten würde unerwünschtes Verhalten belohnt.

7. Erziehung:
Jeder in der Familie, vor allem die Kinder, sollte wissen, was dem Hund erlaubt ist und was er nicht tun darf. An die Regeln muß sich nicht nur der Hund halten!

Wenn Sie verschiedene Hörzeichen oder Befehle einführen, dann einigen Sie sich mit der ganzen Familie auf die Situationen, in denen sie verwendet werden. Die Signale müssen immer im selben Zusammenhang verwendet werden.

In einer Hundeschule kann auch ein älterer Hund noch viel lernen. Achten Sie bei der Wahl der Hundeschule aber auf Qualität! Fragen Sie nach den Erziehungskonzepten und der Ausbildung der Trainer. Tolerieren Sie auf keinen Fall schmerzhafte Erziehungsmaßnahmen.

Bedenken Sie unbedingt:
Erziehung eines Hundes, das ist nicht (nur) der in Lektionen gelernte Gehorsam mit Komm, Sitz, Platz, sondern vor allem das tägliche Zusammenleben, bei dem auch immer wieder die Rangordnung festgelegt wird, die der Hund braucht. Den letzten Platz im Familienrudel einzunehmen, das ist für den Hund keine Schmach, sondern Entspannung pur, denn auf dieser Position treffen ihn keine belastenden Pflichten wie Futterbeschaffung oder Schutz des Rudels.

8. Was Sie am Anfang auf jeden Fall vermeiden sollten:

ständig Leckerli verteilen
ständig Besuch auch von Kindern zum Hund führen
Unruhe verbreiten
den Hund vor Geschäften warten lassen
den Hund in Kneipen oder Restaurants mitnehmen
den Hund, und sei es auch nur vorübergehend, in fremde Hände oder fremde     Umgebung geben
den Hund baden

Und auf dieser Seite geben wir Ihnen einige Literaturhinweise:

Literatur zur Hundehaltung

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